Category Beekeeping history

Die Geschichte der Imkerei ist zugleich die Geschichte der Werkzeuge und Ideen, mit denen Menschen gelernt haben, in ein Bienenvolk hineinzusehen, ohne es zu zerstören. Die Beiträge hier verfolgen diese Entwicklung von der Zeidlerei in den Wäldern des Mittelalters über die Mobilbau-Erfindungen des neunzehnten Jahrhunderts bis zu den Entdeckungen, die Verhalten und Fortpflanzung der Honigbiene erklärt haben.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen Raum. Johann Dzierzon erkannte, dass Drohnen aus unbefruchteten Eiern entstehen, und legte damit den Grund für die Bienengenetik. August von Berlepsch entwickelte das bewegliche Rähmchen weiter, das zusammen mit dem Bienenabstand die Magazinbeute möglich machte. Johannes Mehring erfand die Mittelwand, die den Wabenbau vorgibt und Drohnenzellen begrenzt, Franz von Hruschka die Honigschleuder, die geschleuderte Waben wiederverwendbar machte. Weitere Beiträge behandeln das Absperrgitter, den Smoker, die instrumentelle Besamung von Königinnen, Anton Janša und den Weltbienentag, Karl von Frisch und den Schwänzeltanz sowie den Lorscher Bienensegen und die Zeidlerordnungen des Mittelalters.

Diese Rubrik richtet sich an Imkerinnen und Imker, die wissen wollen, warum ihre Beute so aussieht, wie sie aussieht, an Lernende und an alle, die sich für die Menschen hinter den Erfindungen interessieren. Sie beantwortet konkrete Fragen: welche Erfindung die Betriebsweise wirklich verändert hat, wie eine Entdeckung zustande kam und welche gängigen Erzählungen nicht stimmen.

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